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© Maridav / Fotolia.com
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Ordnung und System im Kleiderschrank

«So organisieren Sie Ihren Kleiderschrank sinnvoll»

Mode macht Spaß und inspiriert – jedenfalls dann, wenn Sie eine Ordnung haben, in der Sie auf Anhieb alles finden. Das nervige Fashion-Dilemma beginnt, wenn der Schrank aus allen Nähten zu platzen droht und Sie vor dem Date viel zu lange nach der Lieblingsbluse suchen müssen. Dann ist es höchste Zeit für eine gründliche Inventur. Um zukünftiges Chaos zu vermeiden, sollten Sie jeden verfügbaren Zentimeter Platz sinnvoll nutzen und die Kleidungsstücke mit System sortieren. Mit unseren Tipps macht das Aufräumen sogar Spaß und der künftigen Ordnung Ihrer Kleidung steht nichts mehr im Wege.

B&C Tank Top Summer Fever Women BCTWS54Schritt 1: Kleidung aussortieren

Räumen Sie Ihren Kleiderschrank zunächst vollständig leer und verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Garderobe. Nur Teile, die Sie noch gerne anziehen und die in gutem Zustand sind, dürfen bleiben. Basics, die durch häufiges Tragen verschlissen sind, sollten bei dieser Gelegenheit ebenfalls ausgemustert werden, wie zu alte Bekleidung. Legen Sie einen Einkaufszettel bereit und notieren Sie, welche Stücke möglichst schnell ersetzt werden müssen, damit die Grundgarderobe komplett ist. Bei Ihrer Inventur werden Sie mit ziemlicher Sicherheit einen Kleiderstapel haben, der den Namen: „Da passe ich bald wieder rein“ trägt. Rangieren Sie zu groß oder zu klein gewordene Kleidung aus, auch wenn die Teile noch fast neuwertig sind. Bekleidung aufzuheben, die Ihnen nicht passt oder die unmodern geworden ist, kostet wertvollen Platz im Schrank. Möchten Sie sich absolut nicht trennen, ist eine Kleiderkiste im Keller die bessere Lösung. Schreiben Sie nicht nur den Inhalt, sondern auch das Datum auf der Kiste. Erfahrungsgemäß tragen wir Kleidungsstücke, die zwei Jahre und länger nicht genutzt wurden, nie wieder und Sie können sich vielleicht im nächsten Jahr ohne Reue trennen.

© luanateutzi / Fotolia.com
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Schritt 2: Kleidung sichten

Fruit of the Loom Raglan SweatVerschaffen Sie sich nun einen Überblick über die vorhandene Garderobe. Tragen Sie bevorzugt Blazer, Blusen und Röcke benötigen Sie mehrere Kleiderstangen in verschiedenen Höhen. Bevorzugen Sie legere Kleidung wie Jeans, T-Shirts und Pullover sollten ausreichend Ablageböden verfügbar sein. Unterwäsche, Socken, Schals, Tücher und Schmuck bringen Sie am besten in Schubladen unter, die mit entsprechenden Systemen in Einzelfächer unterteilt werden.

Schritt 3: Schrank reinigen

Damit sich keine ungebetenen Gäste im Schrank einnisten, sollten Sie das leer geräumte Möbelstück gründlich säubern. Je nach Holzart wird in und vor allen Dingen auch auf dem Schrank mit einem feuchten Tuch Staub gewischt. Empfindliche Hölzer können Sie mit dem Möbelpinsel des Staubsaugers absaugen. Wirkt das Innere des Kleiderkastens wenig ansprechend, bewirkt hübsch gemustertes Schrankpapier wahre Wunder.

Schritt 4: Ordnungssystem optimieren

Leider ist die Einrichtung des Kleiderschranks nicht immer perfekt. Häufig sind zwar genügend Kleiderstangen vorhanden, es fehlt jedoch an Ablagefächern für T-Shirts und Jeans. Fehlen Schubladen, muss die Unterwäsche auf wenig stabilen Stapeln gelagert werden. Es gibt jedoch verschiedene Systeme, die für Ordnung im Kleiderschrank sorgen und vorhandenen Platz optimal ausnutzen.

© Voyagerix / Fotolia.com
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Benötigen Sie mehr Kleiderstangen als vorhanden, lässt sich eine zusätzliche Stange oft zwischen Schrank und Wand montieren und mit einem hübschen Vorhang vor Staub schützen. Damit das Möbelstück nicht angebohrt werden muss, können Sie hierfür eine verstellbare Stange für Duschvorhänge nutzen. Es gibt alternativ Kleiderstangen auf Rollen, die sich platzsparend in eine Zimmerecke schieben lassen und auf denen häufig getragene Blusen, Hemden und Hosen ordentlich verwahrt werden können.

Andere Schränke wiederum haben viel zu wenig Schubladen. Eine zum Einrichtungsstil passende Kommode sorgt hier für Ordnung im Kleiderschrank. Großflächige Laden sollten Sie durch Schubladentrenner oder Körbchen in Einzelfächer unterteilen, das erspart das Kramen nach einem bestimmten Teil. Zur Aufbewahrung von Handtaschen oder der Winterbettdecke eigenen sich Schubladenkörbe, die etwas mehr Höhe bieten als herkömmliche Laden. Statementketten, Modeschmuck und Tücher können Sie in einer speziellen Schmuckschublade mit durchsichtigem Deckel griffbereit verwahren.

Bei dämmriger Beleuchtung ist es manchmal schwierig, die Kleidungsstücke zu finden. Eingebaute LED-Leisten, die sich unproblematisch nachrüsten lassen, bringen Licht ins Dunkel und erleichtern es Ihnen, Ordnung zu halten.

Schritt 5: Kleidung sortieren

Pullover und T-Shirts, die Sie in Regalböden verwahren, sollten Sie entsprechend der Jahreszeit sortieren. Dadurch haben Sie alle aktuell getragenen Stücke im Blick und nutzen jeden Zentimeter des Schranks optimal. Längs gelegt passen die Shirts bequem hinter oder vor den Pulloverstapel. Um permanentes Durcheinander zu vermeiden sollten Sie Ihre Lieblingsstücke ganz vorne auf einem eigenen Stoß oder zuoberst lagern. Sind die Stapel relativ hoch, leisten Buchstützen aus dem Bücherregal gute Dienste.

© Africa Studio / Fotolia.com
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Der Platz im Kleiderschrank lässt sich am besten nutzen, wenn Sie die Teile verschiedenartig einordnen. T-Shirts lassen sich beispielsweise gefaltet und gerollt übersichtlich in einer niedrigen Schublade verstauen. Dadurch können Sie diese auch einmal hintereinander anordnen, ohne den Überblick zu verlieren.

Die Kleiderstange nutzen Sie durch Kleiderbügel, die durch ihre spezielle Konstruktion das Aufhängen mehrere Kleiderstücke erlauben, sehr effektiv. Sortieren Sie Blusen und Blazer farblich, das erleichtert das Auffinden enorm. Krawattenbügel und Rundbügel für Schals und Tücher bringen zusätzlich Ordnung und Sie müssen nicht lange in einer unübersichtlichen Lade nach diesen Accessoires kramen. Als Alternative bieten sich Zeitschriftenordner an, in denen sich Utensilien wie die Sonnenbrille oder sauber aufgerollte Gürtel verwahren lassen. Praktischer Nebeneffekt: Diese Ordnungssysteme können helfen, dass Pulloverstapel sauber getürmt bleiben.

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Unterwäsche, Strümpfe und Seidenstrumpfhosen bewahren Sie ordentlich gerollt in Schubladen mit Unterteilungen oder Einzelfächern auf. In einer Schmuckschublade mit weichen Fächern finden Ketten, Ohrringe und Armbänder Platz, sodass Sie mit einem Griff das zum Outfit passende Accessoire wählen können.

Selten benötigte Kleidungsstücke oder saisonale Bekleidung und Schuhe verstauen Sie in diversen Kisten unter der Kleiderstange. Beschriften Sie die Kartons auf der Vorderseite oder kleben Sie ein ausgedrucktes Foto mit dem Inhalt auf. So wissen Sie auf den ersten Blick, was sich in der Box befindet.

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Dicke Winterjacken und die Skibekleidung nehmen viel Platz im Kleiderschrank weg. Verstauen Sie diese Garderobe, selbstverständlich frisch gewaschen oder gereinigt, in den sowieso selten genutzten Koffern. Die Bekleidung ist hier bestens vor Staub und Motten geschützt und Sie gewinnen viel Platz.

Schritt 6: Mottenschutz ist manchmal unumgänglich

Leider sind Motten immer noch recht verbreitet und lassen sich gerne im Kleiderschrank nieder. Da die an sich harmlosen Tierchen, die sich von Eiweißfasern ernähren, große Schäden anrichten können, sollten Sie einem Befall vorbeugen. Lavendel, Nelken oder getrocknete Orangenschale in ein kleines Säckchen gefüllt oder in einem Schälchen im Schrank platziert, vertreiben die Motten relativ zuverlässig. Auch Zedernholzwürfel, die gelegentlich angeschliffen werden, sind ein bewährter Mottenschutz.

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Beherzigen Sie diese Regeln, lässt sich auch aus wenig Platz im Kleiderschrank sehr viel machen. Noch übersichtlicher und auch optisch ein Highlight wird der Schrank, wenn Sie die Stücke nicht nur nach Kategorien, sondern auch nach Farben sortieren. Dadurch wird das Kombinieren der Basics am Morgen besonders leicht und Sie sind immer perfekt angezogen, ohne sich erst einmal durch Klamottenberge wühlen zu müssen.