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Radsportbekleidung für Damen und Herren

« Das optimale Outfit für ausgiebige Radtouren »

Sie sind auf der Suche nach der optimalen Radsportbekleidung für Damen und Herren? Wenn Sie sich neu mit dem Thema Kleidung zum Fahrradfahren beschäftigen, werden Sie sich zunächst überfordert fühlen. Wie kann man sich in dem riesigen Angebot von Fahrradkleidung zurechtfinden? Bike Wear sollte bequem sein, Bewegungsfreiheit ermöglichen und gleichzeitig beanspruchten Körperteilen ausreichenden Schutz bieten. Worauf es bei funktioneller Fahrradkleidung ankommt und welche Materialien je nach Wetterlage am besten geeignet sind, erfahren Sie hier.

Moderne Materialien für Sportbekleidung: Die Kunstfaser hat sich etabliert

Waren in der Active Wear früher Naturfasern wie Baumwolle besonders verbreitet, so hat sich das Blatt heute zugunsten der Kunstfaser gewendet. Radsportbekleidung wird aktuell aus modernsten Materialien hergestellt, die zu intelligenten Produkten verarbeitet werden. Vergessen Sie Ihre Vorurteile: Hochwertige Polyesterfasern haben mit den in den 70er Jahren verwendeten Kunstfasern nichts mehr gemeinsam.

Direkt am Körper getragen sind sie atmungsaktiv, transportieren Feuchtigkeit von der Haut ab und sorgen dafür, dass Nässe schnell verdunsten kann.

Für die äußere Bekleidungsschicht übernehmen High-Tech-Gewebe mit Klima-Membranen die Aufgabe, Wind und Regen abzuwehren. So entsteht ein perfektes Körperklima, das die Basis für Höchstleistungen auf dem Fahrrad bei jeder Wetterlage darstellt.

So funktioniert das Zwiebelprinzip für Ihre Active Wear

Die perfekte Radsportbekleidung besteht aus verschiedenen Lagen nach dem Zwiebelprinzip. Darin unterscheidet sich Sportswear für Radfahrer übrigens gar nicht von der Kleidung für andere Sportarten wie zum Beispiel Skifahren und Snowboarding. Wie die Häute einer Zwiebel sollten die textilen Schichten von der Unterwäsche über die Mittelschicht bis zur Oberbekleidung und dem Regenschutz aufgebaut werden.

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Die schönste und teuerste Funktionsjacke kann ihre Wirkung nämlich nicht entfalten, wenn die darunter getragene Unterwäsche nicht feuchtigkeitsregulierend und atmungsaktiv ist. Wenn Sie neue Radsportbekleidung kaufen möchten, sollten Sie also nicht an Einzelteile denken, sondern immer das Zwiebelprinzip im Auge behalten.

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Jede einzelne Lage übernimmt besondere Funktionen:

1. Funktionsunterwäsche, die erste Schicht der Radsportbekleidung

Die erste Lage im Zwiebelprinzip stellt die Unterwäsche dar. Für ein trockenes Hautgefühl und angenehmes Körperklima insbesondere in den Wintermonaten sorgt enganliegende Unterwäsche aus atmungsaktivem Material, vorzugsweise aus Kunstfasern. Unterhemden und lange Hosen mit Merinoanteil wärmen besonders gut, wenn Sie bei niedrigen Außentemperaturen Radfahren wollen. Im Sommer sollten Sie auf ultraleichte Funktionsunterwäsche setzen.

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2. Trikot und Radhose bilden die mittlere Lage

Die mittlere Schicht im Zwiebelprinzip besteht aus Trikot und Radhose und hat die Aufgabe, die von der Unterwäsche abgegebene Transpiration nach außen abzuleiten und gleichzeitig ausreichend Wärme zu spenden. Das Trikot sollte deshalb eng am Körper anliegen und im Rücken etwas länger geschnitten sein. Ein kleiner Stehkragen mit Reißverschluss schützt den Sportlernacken vor Auskühlung bei Zugluft, kann aber auch geöffnet werden, wenn es beim Training auf dem Fahrrad heiß her geht.

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Für gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr sind leuchtende Farben empfehlenswert, trauen Sie sich etwas! In der Radsportbekleidung für Herren werden für kältere Temperaturen leichte, atmungsaktive Fleece-Shirts und Thermohosen angeboten, die die Beine schön warm halten. Für heißes Wetter sind kurzärmelige Trikots ohne Kragen eine gute Wahl.

Mittlerweile wird immer mehr Radsportbekleidung auch für Damen in femininen Schnitten und modischen Farben angeboten. Radhosen für Damen sind außerdem speziell auf die weibliche Anatomie abgestimmt.

3. Oberbekleidung für den Radsport: Funktionsjacken für ein ideales Körperklima

Die äußere Bekleidungsschicht hat die Aufgabe, Sie bei Ihren Radtouren vor Wind und Regen zu schützen. Ideal ist leichte Active Wear aus Softshell oder Windstopper Materialien. Sie sind funktionell und engen nicht ein. Achten Sie beim Kauf auf Ausstattung der Jacken mit Gore-Tex oder Windstopper-Membran.

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Für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit bei Fahrten in der Dämmerung sorgen reflektierende Elemente oder Signalfarben des Obermaterials. Achtung: Jacken in der Radsportbekleidung für Herren und Damen haben kaum wärmenden Effekt. Den Wärmegrad bestimmen Sie hauptsächlich über die Wahl der mittleren Bekleidungsschicht.

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4. In Regenbekleidung trocken ans Ziel kommen

Bei extremem Regenwetter reicht eine normale Oberbekleidung nicht aus. Bei starken Niederschlägen oder Schneefall sollte zu Ihrer Fahrrad Ausrüstung eine Regenjacke und eine Regenhose gehören. Tipp: Leuchtende Farben bei der Regenkleidung machen gute Laune, wenn das Wetter grau in grau ist.

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Die richtige Radhose kaufen: Auf den Sitzkomfort kommt es an

Im Zentrum der Radsportbekleidung für Rennradler oder Mountainbiker steht die Radhose, die aus Stretchmaterial besteht und mit einem Sitzpolster versehen ist, das die empfindlichen Körperstellen schützt. Der Druck und die Reibung, die beim Fahrradfahren über einen längeren Zeitraum entstehen, sind enorm.

Ohne das perfekte Zusammenspiel zwischen Radhose und Sattel werden Sie auch als Freizeitradler langfristig kein positives Raderlebnis haben.

Einen guten Schutz vor Wundreibung bieten anatomisch geformte Sitzpolster, die inzwischen nicht nur den Herren auf den Leib geschnitten, sondern auch auf die Anatomie der Damen abgestimmt sind. Radhosen sollten außerdem möglichst keine Nähte aufweisen, die scheuern könnten. Ob kurze Hose, dreiviertellange Hose oder ganz lange Version: Ohne entsprechenden Sitzkomfort kann die Freude am Fahrradfahren schnell vergehen, wenn sich Taubheitsgefühl und Wundheit einstellen.

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Ausschlaggebend für angenehme Trageeigenschaften der Radlerhose ist die perfekte Passform. Wählen Sie die Größe der Fahrradhose so aus, dass sie knackig eng sitzt. So vermeiden Sie ein „Schwimmen“ auf dem Sattel. Die Form und Polsterung des Sattels sollte unbedingt mit der Polsterung der Radhose harmonieren, damit Sie beim Fahrradfahren nicht hin und her rutschen. Lassen Sie sich ruhig Zeit bei der Auswahl Ihrer Radhose und probieren Sie sie bei einer Sitzprobe auf dem Fahrrad aus.

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Accessoires zur Fahrradkleidung: Radmützen und Fahrradhandschuhe

Wussten Sie, dass Sportler 20 % der Körperwärme über den Kopf verlieren? Auskühlung durch anhaltenden Fahrtwind und bei windigem und kaltem Wetter sollte unbedingt vermieden werden, um leistungsfähig zu bleiben. Geeignete Windstopper Accessoires in der Radsportbekleidung sind Helmmützen, Sturmhauben, Stirnbänder oder Buff Tücher. Sie kombinieren gute Atmungsaktivität mit sicherem Windschutz. Leichte Fleecemützen können bequem unter dem Helm getragen werden.

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Auch die Hände eines Radsportlers wollen gut geschützt sein, schließlich bilden sie eine wichtige Kontaktfläche zum Fahrrad. Ob Fäustlinge oder Fingerhandschuhe: Handschuhe für den Radsport wärmen nicht nur, sondern bieten zugleich einen Schutz der Hände bei unangenehmen Stürzen.

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Fahrradbekleidung sorgfältig aussuchen

Optimale Kleidung für Radler muss viele Kriterien erfüllen, um Komfort, gutes Körperklima und Sicherheit zu vermitteln. In Fachgeschäften erhalten Sie zusätzliche Beratung, wenn es darum geht, stimmige Outfits für Sie zusammenzustellen. Ist die Fahrradkleidung gut ausgesucht, steht der Freude an ausgiebigen Radtouren nichts mehr im Wege.